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Begriffsbestimmung “Spezifische Verdampfungswärme”
Unter spezifische Verdampfungswärme eines Stoffes versteht man die Wärmemenge, die notwendig ist, um 1 kg eines flüssigen Stoffes zu verdampfen, z. B. die spezifische Verdampfungswärme von 0 °C kaltem Wasser (fest/flüssig) beträgt 2257 kJ/kg
Richtig ist also, Kraftfahrzeuge und ihre Tanks explodieren nicht. Sie brennen aus. Gleiches gilt für unsere gefüllten oder teilgefüllten Lampentanks. Der "leere" Tank unserer Laternen ist um vieles gefährlicher als der volle. Denn im Tank vergaste und mit Luft gemischte Spuren von Benzin, Spiritus und in gewissem Maße auch Petroleum, sind explosionsfähig. Nicht die Flüssigkeiten selbst. 6 g verdampftes Benzin reichen aus, um ein 200-Liter-Fass zum Bersten bringen zu können. Da lässt es sich leicht abschätzen, wie viel mg in unseren Lampentanks vorhanden sein müssen, um einen ordentlichen Bums herbeizuführen. Zumindest muss der Tank in einer anderen Raumecke gesucht und gefunden werden. Hoffentlich Beulen frei. Das soll ja auch schon vorgekommen sein. Z. B. bei Lötarbeiten an einem der Tankanschlussstücke. Was wurde versäumt? Der Tank hätte mit CO2 oder N2 gespült werden müssen. Doch wer hat diese Gase immer parat stehen? Ich nicht. Ich fülle den Tank mit Wasser. Damit ist nicht nur die Kuh vom Eis geholt. Durch die Kühlwirkung des Wassers ist auch sichergestellt, dass die noch funktionierenden Tankanschlüsse und ihre eingelöteten Elemente keinen Schaden nehmen.
Explosion, Deflagration, Detonation
Der Begriff Explosion ist der Oberbegriff für die Deflagration und Detonation
Begriffsbestimmung “Explosion” DIN V 14011:2005-6
plötzliche Oxidationsreaktion, die eine Temperatur- und/oder Druckerhöhung bewirkt
Begriffsbestimmung “Deflagration” DIN V 14011:2005-6
Explosion mit einer Flammenausbreitungsgeschwindigkeit unterhalb der Schallgeschwindigkeit und geringem Druckanstieg
Begriffsbestimmung “Detonation” DIN V 14011:2005-6
Explosion, bei der sich Flamme und Stoßwelle mit Überschallgeschwindigkeit ausbreiten
Eine Detonation ist die Folge einer chemische Umsetzung, die sich innerhalb des Ausgangsstoffes oder der Ausgangsstoffe mit Überschallgeschwindigkeit (km/s) ausbreitet und deren Reaktionsfront an eine Stoßwelle gekoppelt ist, in der so große Temperatur- und Drucksprünge auftreten, dass andere gasförmige, reaktionsfähige Materie dadurch entzündet wird. Eine Fremdzündung ist nicht erforderlich.
Behälterzerknall
Bei einem Behälterzerknall, z. B. LPG-Tank, (theoretisch, aber in der Praxis kaum zu erwarten, könnte das auch ein Lampentank sein) sind die Schäden eine Auswirkung des Expansionsbestreben von Gasen, Dämpfen, Nebeln oder auf zu großen Flüssigkeitsdruck zurückzuführen und nicht auf einen chemischen Umsetzungsprozess. Das Abfackeln (chemische Umsetzung) der Inhaltsstoffe der Behälter erfolgt immer nach dem Behälterzerknall.
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